Die kaufmännischen Berufskollegs BK I und II

Ein Schwerpunkt unserer kaufmännischen Berufskollegs ist die praxisnahe Ausbildung: Die meisten Schülerinnen und Schüler verbringen einen Teil ihrer Schulzeit in einer Lernfirma, genauer: in einer Juniorenfirma oder Übungsfirma. Hier lernen sie Geschäftsabläufe in der Praxis kennen. Das bringt viele Vorteile:

  • Sie eignen sich berufliches Know-How an,
  • Sie üben Team-Arbeit ein,
  • Sie übertragen die betriebswirtschaftliche Theorie in berufliche Praxism
  • Sie erwerben gute Voraussetzungen für eine Berufsausbildung, besonders im kaufmännischen Bereich.

Kaufmännisches Berufskolleg I

Die Ausbildung am Kaufmännischen Berufskolleg I vermittelt fachtheoretische und fachpraktische Grundkenntnisse für Tätigkeiten in Wirtschaft und Verwaltung und vertieft die Allgemeinbildung. Ein besonderer Schwerpunkt dieser Schulart ist das handlungsorientierte Lernen, das an der Ludwig-Erhard-Schule durch die Mitarbeit in einer Juniorenfirma oder Übungsfirma realisiert wird.

  • Ein Abschluss des BK I verbessert die Chancen einer kaufmännischen Berufsausbildung.
  • Mit einem qualifizierten Abschlusszeugnis des BK I kann in einem weiteren Schuljahr das BK II besucht werden.

Am Schuljahresende wird eine zentrale Klassenarbeit im Fach Wirtschaft geschrieben, es gibt keine weitere Abschlussprüfung. Wenn Sie das BK II anschließend möchten, brauchen Sie in den Kernfächern Deutsch, Englisch, Mathematik und Betriebswirtschaft einen Durchschnitt von 3,0 oder besser.

Kaufmännisches Berufskolleg II

Das kaufmännische Berufskolleg II qualifiziert Schülerinnen und Schüler zum Studium an Fachhochschulen oder zu einem kaufmännischen Ausbildungsberuf. Es baut auf dem Berufskolleg I auf.

Mit dem Bestehen der Abschlussprüfung wird die Fachhochschulreife erworben. Darüber hinaus kann mit dem Bestehen der Zusatzprüfung die Berufsbezeichnung "Staatlich geprüfte Wirtschaftsassistentin" bzw. "Staatlich geprüfter Wirtschaftsassistent" erworben werden.